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Herbstlager 2013

Auch in diesem Jahr begaben wir von den Pfadfindern uns wieder nach Südermoor auf das Herbstlager, was dieses Mal wettertechnisch um einiges besser verlief als letztes Jahr auf dem berühmt berüchtigten Regenlager. Viele schöne gemeinsame Stunden verbrachten wir wieder in unserem kleinen lummerigen Wäldchen auf Südermoor. Es gab die wahrscheinlich größte Beteiligung an einem Lager seit Stammesgründung. 37 Alteingesessene aber auch junge Neuzukömmlinge wagten sich für zwei Nächte auf das Traditionslager.

Dank einer neuen Erweiterung unserer Theaterjurte wurde diese noch breiter als sie ohnehin schon war, so konnten alle zum Essen plus die gesamte Lagerküche dort unterkommen. Man kann die Theaterjurte also schon fast von der Größe her mit unserer Superjurte vergleichen, die als Versammlungs- und Aufenthaltszelt dient. Aber eben nur fast.

Am Tag, an dem es losging, waren alle voller Vorfreude, besonders die Lütten, die das erste Mal mitgekommen sind. Die Sippenleiter trafen sich bereits vormittags, um den Anhänger fertig zu packen und als der dann fertig zur Abfahrt war, da kamen dann auch schon die ersten mit ihren Eltern und ihren Rucksäcken. Stolz wurde dann jede Sippe vor dem Abmarsch fotografiert und schnell noch Abschied genommen.

Der Aufbau wurde dieses Mal von allen, Groß und Klein, gemeinsam erledigt. Sonst steht ein Großteil der Zelte bereits, wenn die Wölflinge ankommen. Doch so hatten sie jetzt die Möglichkeit, fleißig mitzuhelfen und sich jeden Handgriff genau anzuschauen.

Mit einem reichhaltigen Abendbrot endete dann dieser Tag und im Schlaf wurde Kraft für den nächsten gesammelt. Es war ein kühler Morgen, doch schnell wurden alle warm. Ein Geländespiel stand auf dem Plan.

Ziel war es, ein Netz zu weben, doch die einzelnen Schnüre waren hart zu erkämpfen, oder man forderte eine gegnerische Mannschaft heraus. Letztendlich gewannen alle das Spiel, weil die Gruppen, die am meisten Teamgeist bewiesen, leider nicht ein so tolles Netz gebastelt haben wie die, wo sich die Arbeit daran so ziemlich auf eine Person beschränkte. So hätte es nicht sein sollen, doch alle hatten Spaß und das ist die Hauptsache.

Auf diesem Lager war viel freie Zeit eingeplant, um zum einen den Sippenleitern die Arbeit zu erleichtern und auch um den Kindern mehr Freizeit zu bieten, so fanden sich einige besonders kreative Beschäftigungen im Wald wie das Bauen eines Bunkers aus Totholz und einzelnen Ästen sowie das Spiel „Bombe“, bei dem Feuerholz mit spielerischem Hintergrund beschafft wurde. Am letzten Abend hatten wir Besuch von Hinnrich Christiansen, der unserer Einladung gefolgt ist und sich zu uns in den dunklen Wald begab.

Dafür noch einmal ein Dankeschön, denn wir haben uns sehr darüber gefreut. Herr Christiansen hat sich ein Bild davon gemacht, wie wir unsere Abende verbringen und versucht, alle Lieder am Feuer mitzusingen. Der Abbau erfolgte am letzten Tag nach einer stärkenden Mahlzeit aus Würstchen in Brötchen.

Alle halfen wieder mit, alles in die Kisten zu verstauen und einzuladen. Dieser Tag war der letzte, an dem wir den Wald in dieser Form gesehen haben und erleben durften. Sturmtief Christian hat auf Südermoor starke Schäden verursacht, weshalb dort noch lange Aufräumarbeiten und Aufforstung betrieben werden muss.

Der Wald wird zwar nie wieder der selbe sein, aber er wird sicherlich ebenfalls ein schöner Wald. Doch bis dahin wird noch einige Zeit vergehen. Bis dahin wünschen die Pfadfinder Gut Pfad und begeben sich bald in die Winterpause.