Herbstlager 2016
Das Herbstlager begann bei mehr oder weniger gutem Wetter. Meine gesamte Sippe hatte keine Zeit, weshalb ich mit den anderen Mädchen zum Lager gelaufen bin. Das Herbstlager ist jährlich das erste für Wölflinge, dieses Jahr auch für meinen kleinen Bruder, weshalb es immer etwas Besonderes ist.
Als wir angekommen waren (wir sind gelaufen und wurden auf dem Weg von ZWEI Sippen überholt) sollten wir aufbauen. Es stellte sich als interessant heraus, da es bereits sehr windig war und das Material unserer Kothe kurzfristig beschlossen hat, den Geist aufzugeben. Wir haben das Beste daraus gemacht und irgendwann (gefühlt mitten in der Nacht) stand dann doch irgendwann alles.
Am nächsten Morgen, nach einer Nacht und einigen nächtlichen Zweifeln, ob die jeweilige Kothe bei dem Wind stehen bleibt, waren alle, die schon länger auf Herbstlager gehen, froh über den neuen Platz. Seit letztem Jahr haben wir nämlich einen schönen Platz, der um einiges höher liegt, als der vom Sturm zerstörte alte, sodass die Heringe im Boden halten und Kothen nach Regen nicht wegschwimmen. Nach Essen und kleinen Spielen haben wir dann Apfelbäume und Linden um unseren Platz gepflanzt (sie haben jetzt alle Namen wie zum Beispiel Poseidon).
Die älteren Sippen waren währenddessen in der Joldelunder Schweiz zum „Unkrautjäten“. Abends war dann Brutzelabend, wo jeder für sich selber kochen konnte, was er wollte, und es wurde sogar eine Pizza richtig mit Ober- und Unterhitze gemacht. Wie immer wurde es an diesem Abend spät und man konnte den jüngeren Wölflingen, deren erstes Lager es war, anmerken, dass sie komplett K.O. waren.
Am nächsten Tag ging es dann zurück. Vorher mussten wir noch abbauen, aber das ging wie immer schneller als das Aufbauen. Wir haben auch noch eine Sickergrube mit unserem Erdbohrer ausgehoben was auch sehr lustig war.
Allerdings mussten wir sie halb wieder zuschütten, weil sie zu tief war. Ist aber schon ganz lustig, wenn man plötzlich als 1,55 Mensch größer als ein 1,85 Mensch ist (er stand in der Grube). Im Allgemeinen war es ein lustiges, stürmisches, anstrengendes, aufregendes, dreckiges, interessantes, ermüdendes und erfolgreiches Herbstlager.
Immer schön, wenn man ein Lager mit so wenigen Worten beschreiben kann.