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Sippenleiterwochenende 2015

Auch dieses Jahr haben wir wieder eine Mitarbeiterfreizeit auf Pellworm gemacht, es ist nun schon das dritte Mal gewesen. Im Fokus steht immer, dass sich alle Mitarbeiter unseres bereits ziemlich großen Stammes weiterbilden. So können wir den Kindern noch mehr bieten und auch der Gruppe bringt diese Freizeit immer sehr viel.

Ein unsagbar wertvolles Wochenende, das aber auch immer sehr nett ist. Wir sind dieses Jahr mit 16 Mitarbeitern auf die Freizeit gefahren. In diesem Jahr haben wir außerhalb Jörg hinzugezogen.

Jörg ist Wildnispädagoge und hat gelernt in der Wildnisschule. Diese Wildnisschule hat Baden Powell, Gründer der Pfadfinder, zusammen mit einem anderen Schüler gegründet. Das ganze Prinzip hat großen indianischen Einfluss, etwas befremdlich aber sehr interessant und beeindruckend.

Jörg hat ein großes Tipi mitgenommen, in dem wir uns im Kreis gesammelt haben und außerdem hatte er seinen Hund dabei. Zu Anfang einer Einheit ging die Räucherschale mit Wüstensalbei im Kreis herum, man kann dann den Rauch mit der Hand über sein Haupt oder zum Herzen führen. Wir haben tolle praktische Sachen gelernt wie Feuer anblasen oder das Formen von Holz durch das Einbrennen von Glut.

Das werden wir bestimmt auch den Kindern weitergeben. Doch auch im geistlichen haben wir uns mit dem Menschen und der Wildnis, vor Allem mit uns selbst beschäftigt. Der Bezug lag dabei auf der Schöpfungsgeschichte aus dem Alten Testament.

Neben den bildenden Einheiten haben wir viele freizeitliche Aktivitäten gemacht. Der Besuch in der Alten Kirche von Pellworm bei Dunkelheit war ein Höhepunkt wie auch der Spaziergang zum Deich Hooger Fähre bei strahlendem Sonnenschein. Auf Pellworm erleben wir auch immer kulinarisch unseren Jahreshöhepunkt.

Die Küche im kleinen Häuschen ist zwar winzig, aber mit der richtigen Planung und Vorbereitung ist es keine Zauberei, alle satt zu bekommen. Kohlrouladen, Putengulasch mit Spätzle, reichhaltige Brotzeiten Abends, Torten und Brötchen zum Frühstück. So ein bisschen ist dieses Wochenende auch die Belohnung für die Mitarbeiter und ihre ehrenamtlichen Leistungen würde ich behaupten.

Auf jeden Fall freue ich mich schon aufs nächste Jahr.